"Geschichtenerzähler sind Personen, die in vielen Kulturen religiöse, kultische oder bildungserzieherische Aufgaben
wahrnehmen.
In Mitteleuropa gingen sie wohl aus dem Spektrum der mittelalterlichen Minnesänger, Troubadoure und Hofnarren hervor.
Im anglo-amerikanischen und europäischen Sprachraum nutzt man den Begriff „Storyteller“ meist als Oberbegriff für Märchen- und Sagenerzähler.
Grundsätzlich ist es Aufgabe der Geschichtenerzähler, die Erfahrungen älterer Generationen den Jüngeren ins Gedächtnis zu
rufen.
Oft erzählen sie Parabeln, die der Problemlösung bei Entscheidungen... dienen sollen. Der Übergang zum Priester ist oft fließend. I
m therapeutischen Bereich wird das Geschichtenerzählen als Heilmethode angewandt (
storytelling as a healing art)."
Wikipedia

Als Schauspielerin bin ich im Erzählen von Geschichten zu Hause und
empfinde das Teilen von Erfahrungen, Gleichnissen und Zitaten in meiner lebensbegleitenden Tätigkeit oder auch als Trauerrednerin & Hochzeitsrednerin
als eine Verbindung und Klammer zwischen meinen Beruf (-ung)en. Also dürfen Lebensgeschichten in ihrer heilenden Wirkung natürlich nicht fehlen. Viel Spaß beim Lesen und Entdecken,
herzlich Silke

Liebe können wir nicht machen.
Liebe geschieht.
Niemand weiß genau warum, wie und wann die Liebe beginnt.
Genauso wenig wissen wir, wie und warum sie endet.
Niemand von uns kennt die Gesetze der Liebe.
Vermutlich können wir uns nur für sie öffnen und geschehen lassen, was geschehen will.
Aber schon das "sich der Liebe öffnen" ist eine der schwierigsten Herausforderungen. Denn häufig wollen wir Verletzungen und Schmerz vermeiden. Folgen wir dieser Vermeidungsstrategie schneidet diese uns von der Möglichkeit, zu lieben oder geliebt zu werden, vollkommen ab. Wir verschließen uns. Wir übersehen Chancen oder Zeichen einer möglichen Liebeserfahrung. Die Kunst sich immer wieder zu öffnen, auch wenn es schmerzhaft ist, bringt uns niemand bei. Keiner sagt uns: dass LIEBE unperfekt und schräg, schmerzhaft, unvermutet und überraschend ist, dass die LIEBE sich nicht unseren Plänen und Vorstellungen unterwirft. Wenn die Liebe geschieht, unterwirft sie uns einer Flut von Gefühlen, die wir nicht oder kaum kennen. Unkontrollierbar. Wir sind ihr vollständig ausgeliefert. Manchmal merken wir noch nicht einmal, dass wir lieben und befinden uns schon mitten auf dem Schauplatz der LIEBE.
Die Aufstellungsarbeit und der Lebenskreis (LIP) können uns helfen darauf zu schauen und uns zu öffnen. Im besten Fall auch zu sehen, was uns hindert. So bringt uns ein Blick auf die innere Seite unseres Seins dem Fluss des Lebens und somit auch der Liebe wieder ein Stück näher.
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Ein jeder Mensch hat seine Seele,
die kann er mit keiner anderen vermischen.
Zwei Menschen können zueinander gehen,
sie können miteinander reden
und nah beieinander sein.
Aber ihre Seelen sind wie Blumen,
jede an ihrem Ort angewurzelt
und keine kann zu der anderen kommen,
sonst müßte sie ihre Wurzel verlassen,
und das kann sie eben nicht.
Die Blumen schicken ihren Duft und ihren Samen aus,
weil sie gern zueinander möchten;
aber daß ein Same an seine rechte Stelle kommt,
dazu kann die Blume nichts tun,
das tut der Wind,
und der kommt her und geht hin,
wie und wo er will.
Um geboren zu werden, brauchte es:
2 Eltern
4 Großeltern
8 Ur-Großeltern
16 Ur-Ur-Großeltern
32 Ur(x3)Großeltern
64 Ur(x4)Großeltern
128 Ur(x5)Großeltern
256 Ur(x6)Großeltern
512 Ur(x7)Großeltern
1.028 Ur(x8)Großeltern
2.048 Ur(x9)Großeltern
Du bist nicht allein auf deinem Weg.
Hinter dir stehen 4.094 Menschen –
zwölf Generationen, vierhundert Jahre gelebtes Leben. Sie waren Suchende, Liebende, Verzweifelte, Hoffende, Handelnde.
Sie sind deine Wurzeln.
Und mit ihnen leben in dir: Erfahrungen, Mut und Weisheit – ein inneres Erbe, das dich trägt. Vielleicht bist du nicht die Erste/ der Erste in deiner Familie, die oder der mit bestimmten Fragen, Themen, Krisen oder Mustern ringt. Manches wurde bereits durchlebt – und gelöst. Du musst es nicht allein tun. In Familienaufstellungen – zeigt sich immer wieder, wie machtvoll diese frühen Bindungen wirken. Sie beeinflussen unsere Beziehungen, Entscheidungen und unser Lebensgefühl – oft unbewusst.
Das ganze Leben ist Beziehung/ Bindung, ob du es willst oder nicht – du bist immer verbunden: mit deinen Eltern, Partnerinnen, Kindern, Freundinnen, Kolleg*innen, mit deinem Beruf, deinen Aufgaben, deinem inneren Kompass. Und wenn es gut läuft – mit dir selbst.
...geschieht, ob wir wollen oder nicht.
Im Moment der Zeugung beginnt die Verbindung zwischen Eltern und Kind. Noch bevor Worte entstehen, noch bevor Berührung möglich ist, webt sich ein unsichtbares Band
– tief, unausweichlich, lebensgestaltend. Das Wesentliche an Bindung ist: Sie existiert. Immer.
Sie lässt sich nicht rückgängig machen,
nicht ignorieren,
nicht auslöschen.
Bert Hellinger hat von einer grundlegende Ordnungen geschrieben, die innerhalb von Familiensystemen wirken. Sie mögen zunächst streng oder irritierend wirken, manchmal sogar Widerstand auslösen –
und dennoch: Wenn wir ihnen mit Respekt und Feingefühl Raum geben, entfalten sie eine tiefe, heilsame
Kraft.
Werden diese Ordnungen verletzt, entstehen z.B. Schmerz, Eifersucht, Ausschluss oder Verstrickung. Werden sie anerkannt, entsteht Frieden – in uns und zwischen uns. Meiner Erfahrung nach zeigt sich in (Familien - ) Aufstellungen immer wieder: Bindung will gesehen, geachtet und gewürdigt werden.
Dort beginnt echte Veränderung.
...unser erstes System.
Wir sind eingebunden – in die Geschichten, Prägungen und unausgesprochene Dynamiken unserer (Herkunfts-) Familie. Sie ist unser erstes Beziehungsfeld, unser Fundament. Ob wir dort Liebe erfahren haben, Schmerz,
Halt oder Mangel – die Bindung zu den Eltern bleibt bestehen. Egal, ob wir uns räumlich entfernen oder sogar den Kontakt
abbrechen:
Die Verbindung wirkt tief in uns weiter, außer halb unseres bewussten Wollens. Das ist keine
Frage des Verstandes. Es ist eine seelische Tatsache.
Bert Hellinger beschreibt, dass Kinder oft unbewusst Loyalitäten folgen,
Schuldgefühle tragen,
die nicht die ihren sind –aus Liebe, aus Bindung, aus dem tiefen Wunsch dazuzugehören. Der Weg ins gesunde Erwachsensein beginnt mit dem ehrlichen Blick
auf: Was in deiner Kindheit ist Erinnerung, was Idee, was Wunsch?
Welche Bilder trägst du – und welche davon darfst du heute loslassen? Der Lebensintegrations-prozess (LIP) bietet
einen geschützten Raum. Wenn wir auf unsere Wurzeln schauen und diese anerkennen, können wir aufrecht durch unser Leben gehen.
...aus zwei werden drei (oder mehr).
Eine Familie zu gründen, bedeutet ein inneren Wandel: von 2x ICH zum Wir,
von einer Liebesbeziehung zur elterlichen Allianz.
Mit der Ankunft eines Kindes verändern sich Rollen, Bedürfnisse und Dynamiken zwischen den
Partnern.
Die ersten Monate mit Baby sind Heruasforderungen: große Liebe trifft auf Erschöpfung, Nähe auf Überforderung, Verbundenheit auf das Gefühl von Entfremdung. Paarzeit wird rar, sexuelle Intimität wird Thema oder gar zum Prüfstein. Wer sind wir als Paar –
jenseits von To-do-Listen, Kinderpläne und Verantwortlichkeiten?
Was ist unsere gemeinsame Mitte?
Der Beziehungsintegrationsprozess (nach Malte Nelles) bietet einen geschützten Raum, um innezuhalten und genau hinzuschauen: Wie seid ihr Eltern geworden – und dabei Liebende geblieben? Wo liegen eure Kraftquellen?
Ein Weg zurück zu eurer Verbindung – und nach vorn in eine neue gemeinsame Tiefe.
Hier darf auch inmitten von Windeln wechseln, Krisen und Wäschebergen das Herz wieder mehr zu Wort kommen.

Wir wiederholen die alte Idee, das alte Muster nochmal und nochmal, weil es uns bekannt und vertraut ist. Irgendwann dann, nach vielen, vielen Wiederholungen, der immer gleichen Vorgehensweise aufgrund dieser einen alten einmal gefassten Idee- wundern wir uns, dass es uns zunehmend anstatt besser immer schlechter geht… und ganz vorsichtig dämmert es uns hoffentlich, dass diese gefundene Strategie sich selbst überlebt hat.
Die Wurzel für unseren Selbstwert kommt nicht aus materiellem Wohlstand oder durch geleistete Arbeit oder durch das, was wir im außen vorzuweisen haben. Sondern indem wir eine innige und liebevolle Freundschaft zu uns selbst aufbauen. Unser Einfühlungsvermögen und unsere Intuition - wie wir das Leben meistern - zu schulen.
Und so dem Leben, das geschieht, vertrauen.
Woran merkst du, dass es Glück ist?
Daran, dass es sich richtig anfühlt.
Daran, dass es sich leicht anfühlt.
Daran, dass es fließt.
Dass Du tief berührt bist und alle Deine Sinne scharf sind.
Du bist voller Vertrauen, tiefem Glauben und überbordender Zuversicht. Du bist angeschlossen an die große überquellende Freude. An ein tiefes Empfinden.
In diesem Moment des Glücks ist absolut sicher,
dass Du nirgendwo anders sein willst, als genau hier.
An diesem Ort, mit dieser Person, in diesem Augenblick.
Als würde die Zeit stillstehen.
Ein Hauch von Unendlichkeit, in der sich die Balance
zwischen allem „Hin und Her“ wie von selbst einstellt.
Ganz und gar ohne unser zutun. Einfach so. Wie ein Geschenk.
von Silke Jensen
"Ein Phänomen ist etwas,
das erscheint –
etwas, das sich zeigt,
bemerkbar macht, wahrgenommen wird.
Nicht gleich verständlich .
Nicht unmittelbar erklärbar.
Aber da.
Das Wort stammt aus dem
Griechischen phainómenon:
das Erscheinende.
Ein Phänomen ist also kein Gedankengebilde,
sondern ein Ereignis vor unseren Sinnen –
oder vor unserem inneren Erleben."
(ChatGPT)
Vorweg: Ich verdanke der Schulmedizin mein Leben – mehrfach.
Sie hat mir mit zahlreichen Operationen geholfen und mit lebensrettenden
Medikamenten, durch zwei Kaiserschnitte und die Entfernung des Blinddarms, faulender Zähne und eines Tumors. Mit der Einsetzung von Titanplatten um mein
Bein zu retten und vieles mehr. Dafür bin ich zutiefst dankbar.
In akuten Situationen ist sie unschätzbar – klar, schnell, oft lebensrettend. Doch wenn es um seelische Begleitung, um die Zeit vor und
nach der Krise geht, wird es oft still. Hier beginnt ein Raum, den die Medizin nicht betritt – den aber das
Leben umso deutlicher fordert: Ein Raum für Fragen, für Zweifel, für innere Prozesse, für Alternativen, für dich.
Wann immer Fachleute absolute Urteile sprechen – „Da gibt es nichts mehr zu tun“, „Das ist aussichtslos“ – werde ich hellhörig. Denn das Leben kennt keine Garantien oder das Absolute – in keine Richtung. Triffst du fünf Ärzt*innen, wirst du fünf Meinungen
hören.
Ich glaube fest:
Es gibt immer eine Chance – selbst, wenn alles dagegenspricht.
Nicht immer für das, was wir uns wünschen. Aber immer für das, was uns dient.
In den wirklich entscheidenden Momenten bist du ganz bei dir. Nur du weißt – tief in deinem INNEREN – was und ob etwas stimmig ist, was trägt, was heilt. Das Ende unseres Lebens und sein Beginn, bleibt ein Mysterium. Niemand weiß, wie, wo und wann es kommt. So ist es auch mit Heilung. Der Schlaf lässt sich nicht herbeizwingen, er geschieht uns.
Auch das Leben ist so: Es verweilt, wenn wir bereit sind, es ganz zu empfangen – mitsamt seiner Unsicherheiten, seiner Zartheit, seiner Endlichkeit. Manchmal beginnt echte Heilung dort, wo wir innerlich „Ja“ sagen – zum Leben, aber auch zum Tod. Nicht aus Resignation, sondern aus Hingabe. Nicht aus Aufgeben, sondern aus Vertrauen.
Meditation, bewusste Lebensführung, liebevolle Selbstzuwendung – sie sind sicher keine Garantien.
Aber sie schaffen Raum. Raum für Wandlung, Perspektivwechsel, Änderung von Haltungen, für inneren Frieden, stoppen von
Selbstzerstörung und vielleicht sogar für Wunder.
Wenn du willst, begleite ich dich dabei – klar, sanft und zugewandt.
Denn Heilung beginnt oft dort, wo wir einander wirklich begegnen.

Manche Wege beginnen leise. Ein zartes Ziehen in der Brust. Eine Ahnung. Ein Unbehagen. Vielleicht ist es das Gefühl: „So geht es nicht weiter.“ Oder die Frage: „War das schon alles?“ Berufung hat viele Gesichter. Sie ist nicht immer laut, nicht immer eindeutig. Manchmal kommt sie als Sehnsucht. Manchmal als Erschöpfung. Oft meldet sie sich, wenn äußere Sicherheiten bröckeln: in Trennungen, in Krisen, im Stillstand. Doch was ist Berufung? Es ist nicht nur „der richtige Job“ oder „ein erfüllender Beruf“. Es ist das, was Dich ruft – zu Dir selbst hin.
Deine Berufung ist verwoben mit Deiner Herkunft, mit Deinen Bindungen, mit den inneren Bildern Deiner Kindheit. Sie entsteht nicht im luftleeren Raum. Sie wächst dort, wo Du die Muster erkennst, die Dich geprägt haben – und wo Du den Mut findest, darüber hinauszugehen. Berufung meint: Nicht mehr funktionieren. Sondern stimmig leben. Sie verlangt kein perfektes Leben, sondern ein wahrhaftiges. Sie will, dass Du Dich erinnerst – an das, was Du bist, jenseits aller Rollen.
An das, was Du zu geben hast, jenseits aller Erwartungen.
Ich begleite Dich mithilfe des Lebensintgrationsprozesses auf diesem Weg –
mit Klarheit, Intuition und einem feinen Ohr für die Melodie Deines Lebens. In Aufstellungen, im Coaching und in deinen persönlichen Prozessen richten wir gemeinsam den Blick auf das, was ruft. Und darauf, was es vielleicht noch braucht, damit Du antworten kannst. Denn Deine Berufung, dein Potenzial ist bereits da. Nicht irgendwo „da draußen“. Sondern tief in Dir. Du musst sie nicht erfinden. Nur erinnern. Und bereit sein, ihr zu folgen.
